
Sojapflanzung
Nicht zuletzt wegen vermeintlicher und tatsächlicher Probleme und Risiken einer Hormonsubstitution
werden Phytoöstrogene als Bestandteil von zahlreichen Nahrungsmitteln (z.B. Soja, Sojamilch, Tofu, etc. ) als natürliche
Alternative zur Hormonersatztherapie in klinischen Studien untersucht.
Bereits 1931 wurde nachgewiesen, dass Sojabohnen hohe Konzentrationen an lsoflavonen, einem Phytoestrogen, enthalten. Auch Rotklee,
Kuhmilch, Erbsen- und Bohnenarten enthalten lsoflavone.
Lignane, eine weitere wichtige Klasse der Phytoöstrogene, sind in pflanzlichen
Zellwänden zu finden. Insbesondere Getreidekörner, Vollwert-Müsli, Gemüse und Hülsenfrüchte enthalten Lignane.
Derzeit sind die lsoflavone die am besten untersuchte Klasse der Phytoöstrogene. Positive Effekte konnten bei klimakterischen Beschwerden
sowie der Knochendichte am Lendenwirbel festgestellt werden. Die Einnahme von Phytoestrogenen sollte mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.