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  Pressemitteilung 05/2019  

Knochendichtemessung endlich höher vergütet

Die Knochendichtemessung ist wichtig, um Osteoporose
zuverlässig zu diagnostizieren. Copyright: BfO

Bisher bieten viel zu wenig Ärzte die Knochendichtemessung (DXA-Messung) als Kassenleistung an. Der Grund: Die geringe Vergütung, die die damit verbundenen Kosten nicht deckt. Doch jetzt gibt es Hoffnung für zahlreiche Osteoporose-Patienten. Denn der Bewertungsausschuss hat festgelegt, dass es für die medizinische Leistung ab dem 1. Januar 2019 fast doppelt so viel Geld gibt. Damit kommt er einer langjährigen Forderung des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose e.V. (BfO) nach.


Seit dem 1. Januar 2019 erhalten Ärzte für die DXA-Messung nicht mehr 16, sondern 29 Euro. Damit konnten sich der BfO und andere Patientenverbände endlich mit ihrer Forderung durchsetzen, die Vergütungshöhe den Kosten der medizinischen Leistung anzupassen. Denn die geringe Entlohnung hatte dazu geführt, dass viele Mediziner die DXA-Messung ausschließlich als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) anboten, die der Patient aus eigener Tasche bezahlen muss. Gerade in ländlichen Gebieten mussten Osteoporose- Patienten teilweise 50 Kilometer und mehr zurücklegen, um einen Arzt zu finden, der die DXA-Messung als Kassenleistung bereitstellte.

Der BfO hat sich seit 2014 für eine Abschaffung dieses Missstandes eingesetzt, unter anderem mit einer Unterschriftenaktion und zahlreichen Gesprächen mit den Patientenbeauftragten der Bundesregierung, den Gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Jetzt hatte das unermüdliche Engagement endlich Erfolg. BfO-Geschäftsführer Dr. Thorsten Freikamp erklärt: „Der BfO begrüßt die Erhöhung der Vergütung als Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig hoffen wir, dass damit der Trend zur Reduzierung der zugelassenen DXA-Geräte gestoppt werden kann und ein nachhaltiger Impuls zur Verbesserung der ambulanten Versorgungssituation in der Behandlung von Osteoporose-Patienten gesetzt wurde.“
  Pressemitteilung 5/2018  

Delegiertenversammlung in Bad Wildungen

Mit großer Mehrheit sprachen die Delegierten am 26. Mai dem Vorstand ihr Vertrauen aus und wählten ihn für weitere zwei Jahre.

Rund 40 Prozent aller Delegierten war persönlich angereist, um im traditionsreichen Heilbäderzentrum und Staatsbad Bad Wildungen bei Kassel über wichtige Zukunftsfragen zu diskutieren. Mit im Gepäck hatten sie 100 Vollmachten von Delegierten, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht dabei sein konnten.

Gisela Klatt, Präsidentin des BfO, bedankte sich für das ihr erneut entgegengebrachte Vertrauen und für die unermüdliche Arbeit der vielen ehrenamtlich engagierten Mitglieder in den Selbsthilfegruppen vor Ort. „Sie sind das Herzstück des BfO! Ohne sie würde es den BfO gar nicht geben.“ Dies gelte umso mehr, als die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit zunehmend schwinde. Zwar bleibe die Mitgliederzahl des BfO stabil bei rund 15.000 während andere Selbsthilfeorganisationen und Vereine über rückläufige Zahlen klagen. Trotzdem gelinge es bisher zu wenig, neue Mitglieder zu gewinnen, geschweige denn sie zu ehrenamtlichem Engagement zu bewegen.

Arbeitskreis Mitgliedergewinnung

Daher hat der BfO im letzten Jahr einen Arbeitskreis zum Thema Mitgliedergewinnung, Nachfolgeregelung und Gruppengründung ins Leben gerufen. Die ersten Ideen werden in nächster Zeit im Landesverband Baden -Württemberg in der praktischen Umsetzung erprobt.

Erfreulich sei zudem, so Gisela Klatt, dass die Kassen jetzt Fördergelder bewilligt haben, mit denen es möglich ist, den BfO-Imagefilm als wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung um Sequenzen aus der Trockengymnastik zu ergänzen. „Da die Trockengymnastik ein wesentliches Element des Angebots unserer Selbsthilfegruppen ist, wollen wir darauf nicht verzichten.“ In diesem Zusammenhang forderte Dr. Freikamp die Mitglieder nochmals dazu auf, Förderanträge bei den Kassen zu stellen: „Die Gelder stehen bereit. Sie müssen nur abgerufen werden. Ich bin bei der Antragstellung gerne behilflich.“
  Mitteilung 02/2017  

IKK Südwest: Vorherige Genemigung Funktionstraining entfällt!

Genehmigungsverzicht der IKK Südwest zum Funktionstraining ab 01.01.2017

Die IKK Südwest, Saarbrücken, in Rheinland-Pfalz verzichtet ab sofort rückwirkend ab 01.01.2017 auf die vorherige Genehmigung der Funktionstraining- und Rehasport-Verordnungen. Gemäß einer auf unbestimmte Zeit geschlossenen Ergänzungsvereinbarung ist eine vorherige Kostenübernahmeerklärung durch die IKK Südwest für den verordneten Zeitraum für Versicherte der IKK Südwest seit dem 01.01.2017 nicht mehr erforderlich. Der Leistungszeitraum beginnt mit der Inanspruchnahme der ersten Übungseinheit und richtet sich nach Ziffer 4 der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktions­training vom 01.01.2011. Die IKK Südwest behält sich jedoch vor, die Abrechnungen im Nachgang zu prüfen und ggf. zu kürzen, z.B. bei Nicht-Vorliegen des Arztstempels oder Nicht-Beachtung des vorgegebenen Leistungszeitraums. Insofern ist seitens des Trägervereins darauf zu achten, dass die Verordnungen richtig und vollständig ausgefüllt sind.

Achtung: Der Genehmigungsverzicht gilt derzeit ausschließlich für Versicherte der IKK Südwest, nicht jedoch anderer Krankenkassen.

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Bereits zum neunzehnten Mal organisiert der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) anlässlich des Weltosteoporosetages einen Patientenkongress, um über Prävention, Neuerungen in der Therapie, Selbsthilfe und vieles mehr zu informieren. Diesmal findet die Veranstaltung in Leverkusen statt. Osteoporose-Patienten, Angehörige, Ärzte und andere Interessierte sind herzlich willkommen. Die Teilnahme am Kongress ist ohne Anmeldung möglich und kostenlos.

Zu dem Patientenkongress am Samstag, den 12. Oktober, von 9.30 bis 16 Uhr im Forum Leverkusen in Leverkusen, laden wir Sie herzlich ein.


Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. (BfO), schreibt einen Medienpreis für journalistisch hochwertige Beiträge zum Thema Osteoporose aus. Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten mit Arbeiten, die nicht älter als zwei Jahre alt sind und in einem deutschen Publikationsmedium veröffentlicht wurden. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert.

Bewerbungen können bis zum 30. Juli 2019 in der BfO-Geschäftsstelle eingereicht werden. Ein Gremium, bestehend aus dem Vorstand des BfO und Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates, wird die eingereichten Arbeiten bewerten.

Die Preisverleihung erfolgt auf dem BfO-Patientenkongress anlässlich des Weltosteoporosetages im Forum Leverkusen am Samstag, den 12. Oktober 2019.

Kontakt Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. (BfO)
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Tel: 0211- 30 13 14 -0
Info@Osteoporose-Deutschland.de

Für viele Menschen, insbesondere für ältere Patienten ist es wichtig, einen Arzt, Zahnarzt oder Physiotherapeuten zu finden, dem sie vertrauen können und der für sie räumlich gut erreichbar ist. In den Städten stellt die Erreichbarkeit mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln ein kleines Problem dar. In den Randgebieten und im ländlichen Raum wird die Erreichbarkeit umso wichtiger. Insbesondere bei häufigeren oder längeren Untersuchungen stellen barrierefrei nutzbare Praxen aller Fachrichtungen für den Patienten und ihre Begleiter eine komfortable Lösung dar und verbessern die Lebensqualität.
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Eine kontinuierliche Weiterbildung ist für unsere Übungsleiter in den SHG's des BfO e.V. selbstver- ständlich. Nur so ist gewähr- leistet, dass wir nach den neu- esten Erkenntnissen therapieren.
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